Archiv der Kategorie ‘Freitag, 9. Okt‘

Passt hier was nicht zusammen?

9. Oktober 2009, 14:16 Uhr - von Nora
Alex mit Kopfbedeckung

Das ist der Alex. Auf seinem Haupt befindet sich eine überdimensional große Schirmmütze. Sie ist gegen die Sonne oder für erheiternde Momente an unserem Stand :-)

Dance

9. Oktober 2009, 14:14 Uhr - von Live-Reporter

Live like there is no tomorrow and dance as if  noone is watching you!

Der 9. November, ein schöner Tag für ganz Europa

9. Oktober 2009, 13:46 Uhr - von Promis

Erst im Jahr zuvor, 1988, war ich mit meiner Familie aus Rumänien nach Deuschland gekommen. Unvorstellbar, dass nur ein Jahr später der Eiserne Vorhang fallen würde. Am 9. November 1989 wechselten sich bei mir Freude und Sorge ab. Ich freute mich für meine neue Heimat Deutschland und bangte um Verwandte in Rumänien. Dort war die Revolution in vollem Gange, leider verlief sie nicht so freidlich wie in der ehemalgen DDR. Viele Menschen, viele junge Menschen, die in meiner Heimatstadt Temesvar auf die Straße gingen, wurden verhaftet oder gar umgebracht. Doch mit dem Fall der Berliner Mauer fielen die Regimes in ganz Osteuropa wie Kartenhäuser in sich zusammen. Und Europa konnte endlich wieder zusammenwachsen.

Für unsere Generation ist ein Europa ohne Grenzen selbstverständlich. In Florenz studieren, Freunde ein Barcelona besuchen, eben mal zum Filmfestival nach Prag. Vor 21 Jahren war dies für mich noch unvorstellbar. Ich freue mich, dass heute auch Rumänien Teil der Europäischen Union und im Herzen Europas ist und nicht mehr hinter dem Eisernen Vorhang.

Ramona Pop, stellvertretende Fraktionvorsitzende

Fraktion B90/ Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin

IMG_0060

Die vier Elemente des HipHop

9. Oktober 2009, 13:34 Uhr - von Johannes

Bei der ersten Show des HipHop-Mobils wurde ein bisschen was für den bildungswert an unserem Stand getan (jetzt weiß ich auch warum wir in der education-halle sind).

Erklärt wurde während der Show die gesamte Geschichte des HipHop, von den Anfängen bis zum jetztigen Stand. Eins fällt dabei auf: es geht immer darum besser zu sein als der Andere. Ob beim Breakdance, als MC beim rappen oder als DJ beim Platten bearbeiten. Natürlich gab es nicht nur trockene Theorien sondern auch direkte Praxisumsetzungen zu bewundern.

GANZ WICHTIG!!! HipHop besteht aus genau 4 Elementen: dem DJ, dem MC(Master of Ceremony), den B-Boys und B-Girls(Breakdancer und Breakdancerinnen) und den Writern(Graffiti-Künstler und -Künstlerinnen). HipHop ist also KEIN Kleidungsstil und auch keine Ernährungsweise oder sonstiges.

Endlich ist sie weg, die verfluchte Mauer!

9. Oktober 2009, 13:30 Uhr - von Promis

In manchen Köpfen steht sie noch. Sie dort einzureißen, ist die Aufgabe der Politik. Manche verharmlosen die Mauer, viele haben sie gar nicht mehr erlebt…

…ich habe am 9. November 1989 von westberliner Seite aus, live, erlebt, wie sie fiel. Ich war am Grenzübergang Invalidenstraße, wo sich auf westberliner Seite ein paar hndert Menschen versammelt hatten und in Richtung Ostberlin schrien “Wir wollen rein!”. Plötzlich wichen die Grenzer zurück und ließen die Trabbis und die Fußgänger aus Ostberlin in den Westen durchlaufen. Manche Trabbi-Fahrer fuhren im Schlafanzug. Sie hatten, als sie vom Fall der Mauer hörten, keine Zeit verlieren wollen und waren aus dem Bett in die Trabbis gesprungen. “Wie kommen wir zum Kudamm?”, fragten die meisten. Ich ging dann mit anderen Westberlinern, unter ihnen der Schriftsteller Hans-Joachim Schädlich, zum Brandenburger Tor über die Friedrich- und Lindenstraße und trafen dort auf eine Postkette von Soldaten, die das Brandenburger Tor bewachten. Nach kurzer Diskussion mit ihnen teilte sich die Postenkette und wir standen unter dem Brandenburger Tor. Wir heulten und jubelten. Alles andere ist bekannt.

Dr. Uwe Lehmann-Brauns

Das war eine Nacht

9. Oktober 2009, 12:44 Uhr - von Promis

Ich schlief als meine Mutter in mein Zimmer kam, es wären viele Menschen auf der Straße und Autos. Ich dachte sie fantasiert, aber es war wahr. Als ich 14 war wohnten wir 50 Meter von dem Grenzübergang in der Waltersdorfer Chaussee entfernt. Also machten wir uns auf, was uns erwartete war eine andere Welt! Unbekannte umarmten sich, Trabbis wurden geschüttelt, Sekt getrunken. Von dieser nacht an war das Leben nicht mehr so wie zuvor. Alles veränderte sich, in der Schule wurde über nichts anderes mehr gesprochen. Ich wurde politisiert. Meine Eltern stellen einen Tisch an die Straße und schenkten Kaffee und Tee aus, es war November. Viele Menschen waren einfach Zuhause losgelaufen, sie wollten nur eins: in die Freiheit. Für mich wurde klar, dass ich nicht nur dabei sein will, ich wollte mitmachen. Ich begann mich politisch zu orientieren und ging zur Partei der Wiedervereiniung, der CDU unter Helmut Kohl.

Sascha Steuer, MdA

“Wie eine Infosäule”

9. Oktober 2009, 12:20 Uhr - von Nora

So fühlte sich Robert, als er bei unserem Messerundgang mal auf mich wartete, damit ich einem Grundbedürfnis nachkommen konnte. Mit unseren Presseausweisen sehen wir mal wieder richtig wichtig aus und werden mehrmals angesprochen. So gab es Fragen, zum Beispiel wo es hier zur nächsten Halle geht, wo es Zigarreten gibt, wo der Ausgang oder die Lehrerlounge ist. Wie ein Infopunkt konnten wir meist auch weiterhelfen. Nur bei der Frage nach Kippen war man(n) ahnungslos – das ist wohl auch besser so, denn Rauchen ist ja bekanntlich ungesund. Warum und wieso soll hier nicht näher erklärt werden, darüber könnt ihr euch selber informieren:  Hier in unserer Halle 1.2, ein paar Meter weiter von unserem Stand ist der von help – ein rauchfreies Leben.

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bemalen.

9. Oktober 2009, 12:00 Uhr - von Johannes

So sah es zumindest zu Beginn der Messe aus, als unser schönes nachgebildetes Mauerstück noch jungfräulich in seiner Ecke stand und sich niemand so recht heran traute um es zu verschönern.

Nach etwa einer halben Stunde beschlossen wir dann das gute Stück etwas sichtbarer(genau an den Gang) zu stellen. Kaum stand sie da fiel sie, also nicht direkt das Mauerstück aber zumindest seine Unbemaltheit.

Ein Problem war jedoch noch, dass theoretisch die Bänder, an denen die Stifte befestigt waren, nicht bis zum Ende der zu bemalenden Fläche reichten. Da die YOU-Besucher aber natürlich allesamt sehr schlau sind, haben sie einfach so lange dran gezogen bis der imitierte Stacheldraht kaputt und die Stifte auf der ganzen Fläche verfügbar waren.

Somit ist unsere Mauer hier jetzt also gut bemalt und bald wird wohl ihre Einheitsfarbe schwarz sein – naja immerhin kann man hier sagen, dass die Zukunft der Mauer ja auch wirklich sehr schwarz war.

Bleib ich halt hier

9. Oktober 2009, 11:59 Uhr - von Lisa

Hochmotiviert, gespannt und interessiert habe ich mich gerade in den Teil der Education-Halle begeben, der mit Ständen verschiedener Organisationen gespickt ist, die versprechen Auslandsaufenthalte, Sprachreisen, Schüleraustausche, AuPair- und  Work&Travel-Jahre und Studienaufenthalte zu vermitteln.

Das gab es auch alles: Auslandsaufenthalte, Sprachreisen, Schüleraustausche, AuPair- und Work&Travel-Jahre,… da fehlt nur noch eins! Die Studienaufenthalte.

Die für mich ernüchternde Erkenntnis: Ich bin zu alt. Jedesmal, wenn ich einen der netten Mitarbeiter fragte, wie es denn mit der Vermittlung oder Unterstützung von Master-Studien im Ausland aussieht, wurde ich nur verständnislos angesehen. Beim Verweis auf ihr großes Schild “Stipendien”, war die Antwort, dass sich das bloß auf Schüleraustausche bezieht. Wenn ich sie auf das “Study” in ihrem Angebot ansprach, war damit meist nur das Angebot von überteuerten Sprachreisen gemeint. Offensichtlich bin ich beim YOU-Angebot einfach nicht mehr vorgesehen.

Aber für alle, die noch in der Schule sind, diese gerade beenden und ein bisschen rauskommen wollen, oder eine Möglicheit suchen, den nächsten Ausbildungsschritt im Ausland zu tun, für die gibt es hier jede Menge Informationen von verschiedenen Organisationen!

So was tolles und ich war so weit weg!

9. Oktober 2009, 11:59 Uhr - von Promis

jasenka_villbrandt Am 9. 11. 1989 war ich in Australien, in einer wunderbar einsamen und schönen Gegend. Ein Reisender, der gerade aus einer Stadt dorthin gekommen ist, sprach mich an und meinte- “spannende Geschichten läufen bei euch ab. Ist es nicht schön dass die Mauer weg ist? ” So erfuhr ich was hier in Berlin geschah. Ich glaubte es  erst einmal nicht , dann war ich glücklich und zugleich traurig dass ich nicht dabei war. Wenn ich nicht so weit weg gewesen wäre, wäre ich schnellstens nach Berlin zurück gekommen. Aber ich blieb und Menschen in Australien haben, glaube ich, nocht nie so viel über Europa oder Deutschland gesprochen.

Jasenka Villbrandt MdA

Fraktion Bündnis 90/ Die Grüne

Historische Stunden. Der 9. November 1989

9. Oktober 2009, 11:38 Uhr - von Promis

Am 9. November nach der Öffnung der Grenze an der Bornholmerstraße bin ich zum Grenzübergang Invalidenstraße gefahren, der auch schon geöffnet war und in dem rund 10 000 Menschen standen und überglücklich waren über die Öffnung der Grenze. Ich wollte von den Grenzern wissen was dort los war. Aber die wußten es auch nicht unsd verschwanden auf einmal alle. Weil ich eine Schießerei und ein Blutbad befürchtete, wollte ich die Menschen aus dem Kontrollpunkt herausbringen. Aber das war nicht möglich. Es war eine wahnsinnige Volksfeststimmung, wie Oktoberfest. Schließlich habe ich die Leute aufgefordert die Wege für die Autos freizumachen. Das klappte auch ganz diszipliniert. Dann habe ich bei den Allierten und dem Polizeipräsidenten angerufen und Meldung gemacht. Es blieb alles friedlich. Um 2.00 Uhr habe ich die Rede für die Bundesratssitzung umgeschrieben. Dann bin ich zu Bett gegangen.

Walter Momper

Emine Demirbüken-Wegner zum Mauerfall

9. Oktober 2009, 11:17 Uhr - von Promis

emine_demirbueken-wegner Der Mauerfall war für mich ein unvergesslicher Tag, denn ich war ein Mauerkind, ich habe direkt an der Mauer gewohnt. Für mich war es unbegreiflich, wie eine Stadt in zwei geteilt werden konnte, wo die Menschen zusammen gehören.

Es gab dieseTürme, auf die man hochlaufen konnte. Ich hatte “drüben” Nachbarn, denen wir zugewunken haben. Es tat mir immer weh, wenn Freunde mir erzählten, dass Onkel oder Tante eben “drüben” lebten und sie sich nicht so häufig sehen konnten wie gewünscht. Ich gehe heute noch von Zeit zu Zeit an den ersten Standort meines Berlinaufenthalts, wo heute die Mauer nicht mehr steht.

Der Tag des Mauerfalls war für mich sehr bewegend, unendliche Freude, Glückstränen, die ich mit meinen Freunden zusammen geteilt habe. Auseinandergerissene Familien wurden wieder zu einer Familieneinheit.

Emine Demirbüken-Wegner (CDU)

Backstage

9. Oktober 2009, 10:47 Uhr - von Isgard

Kurz vor 10 Uhr standen vor allen Spiegeln der Damentoilette unglückliche Frauen. Der Grund: ihre Dienst-T-Shirts, die allesamt zu klein, zu kurz und auch zu durchsichtig waren.
Einige Frauen kündigten an, dass sie SO nicht rausgehen würden.
Na schaun wa mal.
Das nächste Mal dann vielleicht doch besser für’s jugendnetz-berlin.de arbeiten. Unsere T-Shirts sind sehr hübsch und bequem. :-)

Ernste Arbeiterinnen und Arbeiter

9. Oktober 2009, 10:36 Uhr - von Frank

Demnächst gibt’s hier natürlich auch Bilder von unserem großen Stand, hier könnt ihr erst mal unsere fleißigen Arbeiterinnen und Arbeiter vom jugendnetz-berlin-Team:

Johannes, Anika, Lisa, Robert und Nora. Sprecht sie an, die jungen Damen und Herren in den medienmacher/in-Shirts. Sie beißen auch nicht. Außer Robert und Anika manchmal. ;)

Der Hallenpass

9. Oktober 2009, 10:31 Uhr - von Lisa

Bei uns gibt es dieses Jahr was Neues!
An unserem Stand geben wir Hallenpässe aus. Dort sind alle Aktionen, die zum Stand von jugendnetz-berlin.de gehören aufgelistet. Darunter Dinge wie das Quiz von klicksafe.de und die Foto-Blue-Box der medienetage. Wenn ihr euch die Teilnahme bzw. den Besuch all dieser Stationen auf unserem Pass habt vermerken lassen, könnt ihr euch bei uns eine kleine Überraschung abholen!

Viel Spaß beim Sammeln!

you_stempelkarte_vorne you_stempelkarte_hinten

Herzlich Willkommen

9. Oktober 2009, 10:25 Uhr - von Nora

Sie scheinen schon in Massen vor den heiligen Toren der Yougendmesse zu stehen: die Zielgruppe – Jugendliche, groß und klein, alt und jung, eintönig oder bunt gekleidet,…

Zehn nach zehn kommen schon viele an unserem Stand vorbei, es wirkt aber noch alles etwas verschlafen: Vorerst nimmt niemand Notiz von uns und unserem Stand mit den tollen Aktionen.

Mal schauen, was für Trends wohl die Jugendlichen dieses Jahr hier her treibt und welche Stars & Sternchen die jugendlichen Herzen erweichen lässt.

Stimmung

9. Oktober 2009, 10:18 Uhr - von Robert

Die ersten Give-Away-Jägerinnen und -jäger rasen durch die Hallen, die Musik dröhnt, die Stimmung kocht.

Ein guter Start! Mal schauen was der Tag so bringen mag. To be continued…

Die YOU 2009 öffnet ihre Pforten

9. Oktober 2009, 10:12 Uhr - von Frank

Wir waren schon ganz erstaunt über die fast schon martialisch anmutenden Absperrgitter am Süd-Eingang des Messegeländes – lasst euch nicht abschrecken! die Messe hat nämlich geöffnet!

Kaum hat der Zeiger die 10 Uhr überschritten, strömen schon viele junge Leute durch unsere Halle 1.2 – die education-Halle der Jugendmesse. Besucht uns, twittert und bloggt bei uns, schaut euch die Talk-Shows des ALEX und die Break-Dance-Einlagen des HipHop-Mobils an, informiert euch am Stand des Abgeordnetenhauses und des Berliner Beauftragten für Datenschutz, schaut Abgeordneten beim Bloggen über die Schulter – alles am Stand von jugendnetz-berlin.de in Halle 1.2

Ihr erreicht das Messegelände über den S-Bahnhof Messe Süd. Checkt einfach www.bvg.de für Tipps zur Anreise. Bis 18.00 Uhr hat die Messe heute auf. Bis Sonntag sind wir für euch hier. Und nun euch (und uns) viel Spaß!